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Ralf Kroll - bisherigen Saison 2018

 

Saisonstart zur Deutschen Bergmeisterschaft 2018 war in Schotten am letzten Aprilwochenende bei herrlichem Sonnenschein.

Freitags konnte ich am Nachmittag schon Einstellfahrten unternehmen, um sich nach der Winterpause an das Fahrzeug zu gewöhnen und den ersten Funktionstest unter Wettbewerbsbedingungen absolvieren.

Als neue Herausforderung für die Saison 2018 ist ein Vergleichstest von Radial und Diagonalreifen und der Fahrwerksabstimmung bzw. Setup dazu.

Es ist nicht einfach, weil der S2 vom Werk auf Diagonalreifen abgestimmt ist und für Radialreifen noch keine Erfahrungen bzw. Tests bisher gemacht wurden.

Zum eingewöhnen wurden die Einstellfahrten und das Training auf den gewohnten Diagonalreifen absolviert.

Nach dem Training wurde der Silver Car S2 umgebaut für den Radialreifen Test.

Der Umbau umfasste andere Spur und Sturzwerte, andere Fahrwerksfedern sowie die  Übersetzung vom Getriebe, weil der Abrollumfang vom Radialreifen etwas größer ist bei der verwendeten Reifengröße.

Die Stößdämpferabstimmung veränderte ich am Anfang nicht, weil ich schon genug Veränderungen

vorgenommen habe.

Die Spannung am Renntag war natürlich groß, weil ich ein komplett anderes Rennauto durch den Umbau hatte.

Doch das Motto für die Saison 2018 war weiter Erfahrungen sammeln, sonst hätte ich den Versuch nicht gemacht, auch wenn eine Verschlechterung dabei raus käme.

Als Vorreiter in Deutschland mit einem CM Fahrzeug dieser Kategorie wollte ich eben noch einen Schritt weiter gehen.

Die Zeiten im Training waren schon unter den Top 5 in der Gesamtwertung und zufriedenstellend.

Am Renntag konnte ich beim ersten Wertungslauf die schnellste Trainingszeit nicht unterbieten, weil ich noch nicht das richtige Fahrgefühl hatte, wurde wieder weiter an der Fahrwerkseinstellung Veränderungen vorgenommen.

Bei den weiteren Wertungsläufe konnte ich nur kleine Zeitverbesserungen verbuchen, was mir mit Platz 4 von 90 Teilnehmern im Gesamtergebnis und den Gruppensieg einbrachte.

 

Anfang Mai ging es dann nach Eschdorf ins Großherzogtum  Luxemburg.

Dort waren auch andere Fahrer mit Ihren CM Fahrzeuge der gleichen Kategorie aus Frankreich und Belgien vertreten.

Diese durften dort mit Ihrem Nationalgewicht für CM Fahrzeuge starten, was bis zu 60 kg weniger als meins mit 500kg war , was schon einen Nachteil bedeutete.

Auch dort habe ich den Reifentest im Training und Rennen auf verschiedene Reifenkonstruktion absolviert.

Das Training konnte ich für mich mit den schnellsten Zeiten entscheiden, danach wurde der S2 wieder umgebaut.

Im Rennen konnte ich aber die Trainingszeiten nicht viel verbessern im Gegensatz zu meiner Konkurrenz , wo ich auf Platz 2 von 5 Startern in der Klasse abrutschte, aber dennoch war ich sehr zufrieden, weil das Setup für den Radialreifen schon besser funktionierte.

 

Das nächste Rennen war der Europa-Bergmeisterschaftslauf Glasbach in Steinbach bei Bad Liebenstein, wo ich auch wieder internationale Konkurrenz in der Klasse hatte.

Hier konnte ich das Training sowie Rennen für mich klar entscheiden und wurde Klassensieger.

 

Eine Woche später ging es dann zu einem weiteren Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft sowie KW Berg Cup nach Heilbad Heiligenstadt.

Weil ich dort keinen weiteren Starter in der Klasse hatte, wurde ich zur größeren Klasse hochgelegt,

wo ein englischer Rennkollege mit seinem 650PS starken Audi R8 mein direkter Gegner das ganze Rennwochenende war.

Mit viel Einsatz konnte ich das Training trotz der langen Startgerade sogar mit ein paar Sekunden Abstand für mich entscheiden.

Mit einem guten Gefühl und Freude wurde nach dem Training das Setup mit den bisher  gesammelten Erfahrungen verändert.

Am Renntag konnte ich die Führung weiter behalten, bis ich nach dem 2ten Wertungslauf nach der Zieldurchfahrt ein mahlendes Geräusch vom Antriebsstrang bemerkte.

Im Fahrerlager habe ich den Schaden lokalisiert, was für ein defektes Kugellager sich herausstellte.

Dies bedeutete die  Aufgabe des Rennens in Führung liegend, was natürlich einem nicht leicht fällt. 

 

Noch vor dem anstehenden Sommerurlaub habe ich begonnen das Hinterachsdifferential zu zerlegen und alle Kugellager neu bestellt, um auf nummer sicher zu gehen und nach dem Urlaub erholt mit dem Zusammenbau beginnen zu können.

Das nächste Rennen war schließlich schon eine Woche nach dem Urlaub.

 

Diesmal ging es in die Rhön nach Hausen zum Hauenstein Bergrennen , wo auch das Prädikat zum KW Berg Cup und Deutschen Bergmeisterschaft wie die anderen Rennen hat.

Auch hier wurde ich mangels Teilnehmer in der Klasse hochgestuft zur großen Klasse.

Im Training wurde ich dritter mit größeren Abstand zu den vorderen Plätzen, weil in Hauenstein die Geraden doch sehr lang sind und die Leistungsstärkeren Ex DTM Fahrzeuge der  Konkurrenz mit über 550 PS mir schon einiges an Zeit abgenommen haben, was ich in den kurven und Schikane nicht gut machen konnte.

Im Rennen wurde ich letztendlich zweiter durch einen Defekt eines vor mir liegenden Rennkollegen, was sonst aus eigener Kraft gegen diese Fahrzeuge auf dieser Strecke nicht geklappt hätte.

 

Am 8-9September geht es für mich dieses Jahr  als letztes Bergrennen nach  Eichenbühl bei Miltenberg, wo auch der letzte Lauf der zur Deutschen Bergmeisterschaft 2018 stattfindet und als Saisonabschluss für mich sein wird.


Generalversammlung 2018
Generalversammlung 2018

Sabine Hahn und Ralf Kroll im Sportjahr 2017 erfolgreich im Automobil-Rennsport unterwegs

 

Nach der Babypause 2016 bewarb sich Sabine Hahn wieder in der Nordbadischen Meisterschaft und im Rhein-Neckar-Slalom-Pokal 2017.

Dieses Jahr wurde zu dem Kadett C auch ein Seat Leon eingesetzt.

 

Am 12.03. lief der 1. Lauf auf der Kartbahn in Nußloch. Es wurde der Seat Leon eingesetzt, was sich als gut erwies, sie erreichte hier gleich den 1. Platz.

Am 25.03. beim 2. Lauf auf der Kartbahn in Walldorf erreichte sie auf Kadett C Platz 3.

Es folgten dann verschiedene DMSB-Slalom und zwar in Reilingen, Stuttgart-Solitude und an 2 Tagen auf dem Verkehrsübungsplatz in Heilbronn „genannt die kleine grüne Hölle“.

Hier konnte Sabine der männlichen Konkurrenz zeigen, dass auch Damen schnell unterwegs sein können. Sie erreichte Platz 4 bei jeder Veranstaltung und war in allen Läufen schnellste Dame. Danach ging es noch zu weiteren 10 Veranstaltungen, die zur Meisterschaft gewertet wurden.

 

Am Ende des Motorsportjahres im DMSB-Slalom erreichte sie immerhin noch Platz 8, obwohl sie leider nicht an allen Veranstaltungen teilnehmen konnte. In der Nordbadischen-ADAC-Meisterschaft fuhr sie unter fast nur männlicher Konkurrenz auf Platz 5.  Im Rhein-Neckar-Pokal belegte sie in der Gesamtwertung Platz 15.

In der Damenwertung fuhr sie unter 50 Teilnehmern auf Platz 1, somit schnellste Dame. Dadurch konnte sie ihren Titel aus dem Jahr 2015 bestätigen.

 

Somit war die Buchenerin Sabine Hahn, die für den AC Odenwaldring startet, die schnellste Dame in der Nordbadischen-ADAC-Meisterschaft und in der Rhein-Neckar-Pokalserie.

Ralf Kroll bei Bergrennen unterwegs

Immer schnell unterwegs ist unser Bergfahrer Ralf Kroll.

 

Dieses Jahr nahm er an 9 Veranstaltungen teil.

Vom 28.-30. April fuhr er in Schotten den 3. Platz in der Gesamtwertung heraus.

In Wolsfelder belegte er Platz 4 in der Gesamtwertung.

In Hauenstein in der Rhön belegte er Platz 12, ebenfalls in der Gesamtwertung.

Am 05.-06.August fuhr er beim Europa-Meisterschaftslauf in Osnabrück auf Platz 32 von 187 Startern.

Beim Bergrennen in Eichenbühl belegte er Platz 11 von 158 Startern.

 

Leider schlug auch der Fehlerteufel zu, so dass er beim Glasbach-Rennen, Iberg-Rennen und Bergrennen St. Agatha/Österreich nicht gewertet wurde.


Spannendes Indoor-Kartrennen in Bad Mergentheim 2017

Im November trafen sich 10 Motorsportler um den Indoor-Kartmeister 2017 herauszufahren, Nach 10 Minuten Qualifying wurde das Rennen nach den herausgefahrenen Startplätzen gestartet. Jeder Platz war heiß umkämpft, so dass mancher seinen erhofften Podestplatz streichen musste.

 

Am Ende kamen folgende Platzierungen heraus:

Platz 1 Jochen Weigel

Platz 2 Chris Angstmann

Platz 3 Reinhard Weigel

Platz 4 Ralf Kroll

Platz 5 Sabine Hahn